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    Bußgeld-Rechner: Was kostet ein EmpCo-Verstoß?

    Schätzen Sie in 45 Sekunden, was vage Umweltaussagen nach der EU-Richtlinie 2024/825 (EmpCo) kosten können — an Bußgeldern, Abmahnungen und Notfall-Kosten.

    Schätzungen — keine Rechtsberatung. Die tatsächliche Bußgeldhöhe hängt vom Mitgliedstaat, Ihrem dortigen Umsatz, der Kooperation mit den Behörden und der Schwere des Verstoßes ab. Der 4-%-Rahmen stammt aus dem Durchsetzungsregime der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken, das EmpCo verschärft.

    So wird gerechnet

    Wie hoch können EmpCo-Bußgelder ausfallen?

    Im Regime der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken, das EmpCo verschärft, drohen Bußgelder von mindestens 4 % des Jahresumsatzes bei weit verbreiteten grenzüberschreitenden Verstößen (oder mindestens 2 Mio. €, wenn keine Umsatzdaten vorliegen). Nationale Umsetzungen können darüber hinausgehen.

    Wer kann in Deutschland abmahnen?

    Mitbewerber, Verbraucherschutzorganisationen (z. B. die Verbraucherzentrale), die Wettbewerbszentrale, Branchenverbände und die Deutsche Umwelthilfe. Abmahnungen kosten Anwaltsgebühren und zwingen zur sofortigen Unterlassung.

    Was ist ein Notfall-Audit?

    Nach einer Abmahnung beauftragen Unternehmen typischerweise eine externe Prüfung aller Werbeaussagen — bei mittelständischen Marken oft 8.000–25.000 €, kurzfristig und unter Zeitdruck.

    Wann gilt EmpCo?

    Die Richtlinie (EU) 2024/825 gilt seit dem 27. September 2026 — auch für Verpackungen und Materialien, die bereits im Umlauf sind. Verstöße gelten seit diesem Datum als unlautere Geschäftspraktiken.

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